Datenklassifizierung im Datenschutz

Datenklassifizierung ist die strukturierte Einteilung von Daten nach ihrem Schutzbedarf (z. B. öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich). Sie ist die Grundlage, um angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zuzuordnen: Je sensibler die Daten — insbesondere besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO — desto höher die erforderlichen Schutzmaßnahmen.

Typische Klassifizierungsstufen

  • Öffentlich — frei zugänglich, kein Schutzbedarf
  • Intern — nur für Mitarbeiter bestimmt
  • Vertraulich — personenbezogene Daten, Kundendaten
  • Streng vertraulich — besondere Kategorien (Gesundheit, Religion, Biometrie) nach Art. 9 DSGVO

Warum Datenklassifizierung wichtig ist

Ohne Klassifizierung lassen sich Schutzmaßnahmen nicht risikoorientiert steuern. Sie verbindet Datenminimierung, Zugriffskonzepte und TOM zu einem schlüssigen Sicherheitskonzept und ist Grundlage für die Risikobewertung nach Art. 32 DSGVO.

Schutzbedarf strukturiert bewerten

Als externer Datenschutzbeauftragter setzen wir das für Sie rechtssicher um — bundesweit, TÜV+BSI-zertifiziert, ab 150 €/Monat.

Kosten & Pakete ansehen →