Externer Datenschutzbeauftragter für KMU
Professioneller Datenschutz für kleine Unternehmen — ab 250€/Monat.
TÜV-zertifizierte Berater
15+ Jahre Erfahrung
500 Mandate seit 2012, zufriedene Kunden
4.9/5 Google-Bewertung
Sie führen ein kleines Unternehmen und fragen sich, ob Sie einen Datenschutzbeauftragten brauchen? Sie sind nicht allein. Die DSGVO stellt gerade an kleine Unternehmen und KMU hohe Anforderungen, obwohl die Ressourcen für Datenschutz dort oft begrenzt sind. Ein externer Datenschutzbeauftragter für kleine Unternehmen ist die wirtschaftlich sinnvollste Lösung: Sie erhalten professionellen Datenschutz, ohne eine Vollzeitstelle schaffen zu müssen.
Auf dieser Seite erfahren Sie, wann Ihr KMU einen Datenschutzbeauftragten braucht, was ein externer DSB für kleine Firmen konkret kostet und warum die externe Lösung für die meisten kleinen Betriebe die bessere Wahl ist.
Braucht mein kleines Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?
Viele Inhaber kleiner Firmen glauben, die Datenschutzbeauftragter-Pflicht gelte nur für Großunternehmen. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Die DSGVO für kleine Unternehmen gilt genauso wie für Konzerne. Ob Sie einen DSB bestellen müssen, hängt von konkreten Kriterien ab. Beachten Sie dabei auch die rechtlichen Voraussetzungen für Datenschutzbeauftragte, die an die Person des DSB gestellt werden:
Checkliste: Braucht mein KMU einen Datenschutzbeauftragten?
Prüfen Sie die folgenden Punkte. Trifft mindestens einer zu, benötigen Sie einen Datenschutzbeauftragten:
- 20-Personen-Schwelle: Mindestens 20 Personen in Ihrem Unternehmen sind ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt (§ 38 BDSG). Dazu zählen auch Teilzeitkräfte, Auszubildende und freie Mitarbeiter.
- Besondere Datenkategorien: Ihre Kerntätigkeit umfasst die umfangreiche Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO) – zum Beispiel Gesundheitsdaten in Arztpraxen, biometrische Daten oder Daten zur Religionszugehörigkeit.
- Systematische Überwachung: Sie führen regelmäßig und systematisch Überwachungen von Personen durch – etwa Videoüberwachung, GPS-Tracking oder umfangreiche Kundenprofilierung.
- Datenschutz-Folgenabschätzung: Ihre Verarbeitungstätigkeiten erfordern eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO.
- Geschäftsmäßige Datenübermittlung: Ihr Geschäftszweck umfasst die geschäftsmäßige Übermittlung, Erhebung oder anonymisierte Übermittlung personenbezogener Daten.
Praxistipp: Auch wenn keiner dieser Punkte zutrifft, kann ein externer Datenschutzbeauftragter für Ihre kleine Firma sinnvoll sein. Die DSGVO-Pflichten gelten nämlich für jedes Unternehmen – unabhängig von der Größe. Ein DSB hilft Ihnen, Bußgelder zu vermeiden und das Vertrauen Ihrer Kunden zu stärken. Mehr dazu unter Datenschutzbeauftragter ab wann.
Warum gerade kleine Unternehmen einen externen DSB brauchen
Die DSGVO für kleine Unternehmen kennt keine Schonzeit. Seit 2018 sind die Anforderungen verbindlich, und die Aufsichtsbehörden prüfen auch KMU. Trotzdem haben viele kleine Betriebe den Datenschutz bisher auf die lange Bank geschoben. Die Gründe sind nachvollziehbar:
- Kein Budget für eine Vollzeitstelle: Ein interner Datenschutzbeauftragter kostet als Mitarbeiter mindestens 50.000–70.000 Euro pro Jahr – Gehalt, Schulungen, Fachliteratur und Arbeitszeit.
- Fehlendes Fachwissen: DSGVO, BDSG, TTDSG – die Rechtslage ist komplex und ändert sich ständig. Kleine Unternehmen können das kaum nebenbei stemmen.
- Angst vor Bußgeldern: Die Aufsichtsbehörden können bei DSGVO-Verstößen Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des Jahresumsatzes verhängen.
- Abmahnrisiko: Wettbewerber und spezialisierte Abmahnanwälte nutzen Datenschutzverstöße gezielt gegen kleine Firmen.
Ein externer Datenschutzbeauftragter für kleine Unternehmen löst all diese Probleme gleichzeitig: professioneller Datenschutz zu planbaren, überschaubaren Kosten.
Interner vs. externer Datenschutzbeauftragter für KMU – der Vergleich
Für kleine Unternehmen stellt sich die Frage: Soll ein vorhandener Mitarbeiter die Rolle des DSB übernehmen oder lohnt sich ein externer Datenschutzbeauftragter? Die folgende Gegenüberstellung zeigt die Unterschiede:
| Kriterium | Interner DSB | Externer DSB |
|---|---|---|
| Jährliche Kosten | 50.000–70.000 € (Gehalt + Schulung + Arbeitszeit) | 1.800–6.000 € (je nach Paket) |
| Fachwissen | Muss erst aufgebaut werden, fortlaufende Schulungen nötig | Sofort verfügbar, laufend aktuell |
| Kündigungsschutz | Besonderer Kündigungsschutz nach § 6 Abs. 4 BDSG + 1 Jahr nachwirkend | Vertrag jederzeit kündbar (übliche Fristen) |
| Haftung | Arbeitnehmerhaftung – beschränkt auf grobe Fahrlässigkeit | Berufshaftpflicht des Dienstleisters |
| Interessenkonflikte | Risiko bei Geschäftsführern, IT-Leitern, Personalleitern | Keine – externer DSB ist unabhängig |
| Verfügbarkeit | Nur während Arbeitszeit, Ausfallrisiko bei Krankheit/Urlaub | Team-Backup, vertraglich garantierte Reaktionszeiten |
| Branchenerfahrung | Meist auf ein Unternehmen beschränkt | Erfahrung aus vielen Branchen und Mandanten |
| Einarbeitungszeit | 6–12 Monate für fundiertes Fachwissen | Sofort einsatzbereit |
Fazit: Für kleine Unternehmen und KMU ist ein externer Datenschutzbeauftragter in fast allen Fällen die wirtschaftlich klügere Entscheidung. Sie sparen Personalkosten, vermeiden Interessenkonflikte und erhalten sofort professionelle Unterstützung.
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter für kleine Unternehmen?
Die Kosten für einen externen Datenschutzbeauftragten hängen von der Unternehmensgröße, der Branche und dem Umfang der Datenverarbeitung ab. Für kleine Unternehmen bieten wir transparente Paketpreise:
Preisübersicht: Externe DSB-Pakete für KMU
| Leistung | Basis | Standard | Premium |
|---|---|---|---|
| Monatlicher Preis | ab 150 € | ab 300 € | ab 500 € |
| Geeignet für | 1–10 Mitarbeiter, einfache Datenverarbeitung | 10–50 Mitarbeiter, mittlere Komplexität | 50+ Mitarbeiter oder sensible Branchen |
| Bestellung als ext. DSB | Inklusive | Inklusive | Inklusive |
| Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten | Inklusive | Inklusive | Inklusive |
| Datenschutzerklärung + Impressum | Inklusive | Inklusive | Inklusive |
| Anlaufstelle für Betroffenenanfragen | Inklusive | Inklusive | Inklusive |
| Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) | Bis 5 AVV | Bis 15 AVV | Unbegrenzt |
| Mitarbeiterschulungen | 1x jährlich (online) | 2x jährlich (online/vor Ort) | Quartalsweise + individuelle Schulungen |
| Technisch-organisatorische Maßnahmen (TOM) | Basisprüfung | Ausführliche Prüfung + Empfehlungen | Vollständige TOM-Dokumentation + Audits |
| Datenschutz-Folgenabschätzung | – | Bei Bedarf | Inklusive |
| Telefonische Erreichbarkeit | Werktags 9–17 Uhr | Werktags 8–18 Uhr | Werktags 8–20 Uhr + Notfall-Hotline |
| Reaktionszeit | 48 Stunden | 24 Stunden | 4 Stunden |
| Vor-Ort-Termine (Sachsen) | Gegen Aufpreis | 2x jährlich inklusive | Quartalsweise inklusive |
Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt. Die genauen Kosten ergeben sich aus einer individuellen Bestandsaufnahme Ihres Unternehmens. Die kostenlose Erstberatung ist bei allen Paketen enthalten.
Konkrete Kostenbeispiele aus der Praxis
Damit Sie die Kosten für einen externen Datenschutzbeauftragten bei kleinen Unternehmen besser einordnen können, hier einige reale Beispiele aus unserem Mandantenstamm:
- Handwerksbetrieb mit 8 Mitarbeitern: Basis-Paket, 150 €/Monat. Verarbeitungsverzeichnis, Datenschutzerklärung, 1 Mitarbeiterschulung pro Jahr, AVV-Prüfung für 3 Dienstleister. Jahreskosten: 1.800 €.
- Online-Shop mit 15 Mitarbeitern: Standard-Paket, 350 €/Monat. Umfangreiche Kundendatenverarbeitung, Newsletter-Marketing, mehrere Zahlungsanbieter, Cookie-Consent-Management. Jahreskosten: 4.200 €.
- Arztpraxis mit 12 Mitarbeitern: Standard-Paket, 400 €/Monat. Verarbeitung von Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO), erhöhte Anforderungen an TOM, Schweigepflicht-Dokumentation. Jahreskosten: 4.800 €.
- IT-Dienstleister mit 25 Mitarbeitern: Premium-Paket, 550 €/Monat. Auftragsverarbeitung für Kunden, umfangreiches AVV-Management, regelmäßige Audits, Datenschutz-Folgenabschätzungen. Jahreskosten: 6.600 €.
- Steuerberatungskanzlei mit 6 Mitarbeitern: Basis-Paket, 200 €/Monat. Berufsgeheimnisträger, spezielle Anforderungen an Mandantendaten, Schnittstelle zum Steuerberater-Verband. Jahreskosten: 2.400 €.
Zum Vergleich: Ein interner Mitarbeiter, der 20 % seiner Arbeitszeit für Datenschutz aufwendet, kostet Sie bei einem Durchschnittsgehalt von 45.000 € brutto mindestens 9.000 € pro Jahr – ohne Schulungskosten und mit deutlich geringerer Fachkompetenz.
Welche Branchen profitieren besonders?
Grundsätzlich profitiert jedes kleine Unternehmen von einem externen DSB. Besonders relevant ist die professionelle Datenschutzbetreuung für folgende Branchen:
Gesundheitswesen
Arztpraxen, Physiotherapien, Pflegedienste und Apotheken verarbeiten besondere Kategorien personenbezogener Daten (Gesundheitsdaten). Hier besteht unabhängig von der Mitarbeiterzahl eine DSB-Pflicht. Ein externer DSB kennt die branchenspezifischen Anforderungen und die Schnittstellen zur ärztlichen Schweigepflicht.
Handwerk und Baugewerbe
Handwerksbetriebe unterschätzen häufig ihren Datenschutzbedarf. Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Subunternehmer-Verträge, GPS-Tracking in Firmenfahrzeugen und Baustellendokumentation – all das fällt unter die DSGVO. Mit dem Basis-Paket sind Handwerksbetriebe ab 150 € im Monat auf der sicheren Seite.
E-Commerce und Online-Handel
E-Commerce-Unternehmen verarbeiten besonders viele personenbezogene Daten: Bestelldaten, Zahlungsinformationen, Newsletter-Abonnenten, Tracking-Cookies, Retourenmanagement. Ein externer DSB stellt sicher, dass Ihr Datenschutz mit Ihrem Geschäft mitwächst.
Vereine und gemeinnützige Organisationen
Auch Vereine unterliegen der DSGVO. Mitgliederverwaltung, Spenderdaten, Fotos von Veranstaltungen – die Datenschutzanforderungen sind verschieden. Ein externer DSB bietet Vereinen professionellen Datenschutz zu besonders günstigen Konditionen.
Steuerberater und Rechtsanwälte
Steuerberater, Rechtsanwälte und andere Berufsgeheimnisträger haben besondere Datenschutzpflichten. Die Verbindung von Berufsgeheimnis und DSGVO erfordert spezialisiertes Fachwissen, das ein externer DSB mitbringt.
Aufgaben eines externen DSB für kleine Unternehmen
Was genau macht ein externer Datenschutzbeauftragter für Ihr kleines Unternehmen? Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten sind in Art. 39 DSGVO definiert. Für KMU bedeutet das konkret:
Grundlegende Aufgaben (in jedem Paket enthalten)
- Bestandsaufnahme: Erfassung aller Verarbeitungstätigkeiten in Ihrem Unternehmen
- Verarbeitungsverzeichnis (VVT): Erstellung und Pflege des gesetzlich vorgeschriebenen Verzeichnisses nach Art. 30 DSGVO
- Datenschutzerklärung: Erstellung und Aktualisierung für Website, Social Media und Bewerbungsprozesse
- AVV-Management: Prüfung und Erstellung von Auftragsverarbeitungsverträgen mit Ihren Dienstleistern
- Betroffenenrechte: Anlaufstelle für Auskunfts-, Lösch- und Widerspruchsanfragen
- Mitarbeiterschulung: Sensibilisierung Ihrer Belegschaft für den Datenschutz
- Datenpannen-Management: Unterstützung bei der 72-Stunden-Meldefrist an die Aufsichtsbehörde
Erweiterte Leistungen für KMU mit höherem Bedarf
- TOM-Dokumentation: Prüfung und Dokumentation der technisch-organisatorischen Maßnahmen
- Website-Audit: Prüfung von Cookies, Tracking, Kontaktformularen und Drittanbieter-Einbindungen
- Datenschutz-Folgenabschätzung: Bei risikoreichen Verarbeitungen wie Videoüberwachung oder Profiling
- Kommunikation mit Aufsichtsbehörden: Vertretung gegenüber der zuständigen Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes
- Löschkonzept: Erstellung und Implementierung von Aufbewahrungs- und Löschfristen
So läuft die Zusammenarbeit ab
Der Start mit einem externen Datenschutzbeauftragten ist für kleine Unternehmen unkompliziert. Unser bewährter Prozess in fünf Schritten:
- Kostenlose Erstberatung (30 Min.): Telefonisch oder per Videocall. Wir klären Ihren Bedarf, Ihre Branche und den Umfang der Datenverarbeitung. Danach wissen Sie, ob und welches Paket für Sie passt.
- Bestandsaufnahme (Woche 1–2): Wir erfassen systematisch alle Verarbeitungstätigkeiten, Dienstleister und IT-Systeme. Bei kleinen Betrieben reicht dafür oft ein Termin von 2–3 Stunden.
- Dokumentation (Woche 2–4): Erstellung des Verarbeitungsverzeichnisses, der Datenschutzerklärung und aller notwendigen Dokumente. Prüfung bestehender AVV.
- Umsetzung (Woche 3–6): Implementierung der identifizierten Maßnahmen: TOM-Anpassungen, Cookie-Consent, Löschkonzept, Mitarbeiterschulung.
- Laufende Betreuung: Ab jetzt stehen wir als Ihr externer Datenschutzbeauftragter für alle Fragen bereit. Regelmäßige Updates bei Gesetzesänderungen, jährliche Reviews, Unterstützung bei Datenpannen.
Typische Datenschutz-Fehler kleiner Unternehmen
Aus unserer langjährigen Erfahrung als externer DSB für KMU sehen wir immer wieder dieselben Fehler:
- Kein Verarbeitungsverzeichnis: Das VVT ist seit 2018 Pflicht für fast alle Unternehmen (Art. 30 DSGVO). Die Ausnahme für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern greift nur bei gelegentlicher Datenverarbeitung – das trifft auf kaum ein Unternehmen zu.
- Veraltete Datenschutzerklärung: Eine generische Datenschutzerklärung aus einem Online-Generator schützt nicht vor Abmahnungen. Sie muss exakt zu Ihren Verarbeitungstätigkeiten passen.
- Fehlende AVV: Nutzen Sie Cloud-Dienste, E-Mail-Marketing-Tools oder einen externen IT-Dienstleister? Dann brauchen Sie mit jedem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
- Keine Mitarbeiterschulung: Ihre Mitarbeiter müssen wissen, wie sie mit personenbezogenen Daten umgehen. Undokumentierte Schulungen zählen nicht.
- Datenschutz = IT-Sicherheit: Datenschutz und IT-Sicherheit überschneiden sich, sind aber nicht dasselbe. Ein Virenscanner allein reicht nicht.
- WhatsApp im Geschäftsalltag: Die Nutzung von WhatsApp für geschäftliche Kommunikation ist datenschutzrechtlich hochproblematisch – viele kleine Firmen nutzen es trotzdem bedenkenlos.
- Bewerberdaten nicht gelöscht: Bewerbungsunterlagen müssen nach spätestens 6 Monaten gelöscht werden, wenn keine Einstellung erfolgt.
DSGVO-Bußgelder: Auch kleine Unternehmen sind betroffen
Die Aufsichtsbehörden verhängen auch gegen kleine Firmen empfindliche Bußgelder. Einige Beispiele aus der Praxis:
- Ein Handwerksbetrieb in Niedersachsen erhielt 10.000 € Bußgeld wegen fehlender Videoüberwachungshinweise.
- Eine Arztpraxis in Bayern wurde mit 5.000 € belegt, weil Patientenakten unverschlossen gelagert wurden.
- Ein Online-Shop zahlte 15.000 € wegen unzureichender Cookie-Einwilligungen und fehlender AVV.
- Ein Verein erhielt 2.500 € Bußgeld für die unerlaubte Weitergabe von Mitgliederdaten an Sponsoren.
Diese Bußgelder übersteigen die Jahreskosten eines externen DSB um ein Vielfaches. Dabei ist der Reputationsschaden noch nicht eingerechnet. Ein externer Datenschutzbeauftragter für Ihre kleine Firma ist also keine Kostenstelle, sondern eine Investition in Ihre Rechtssicherheit.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ab wie vielen Mitarbeitern brauche ich einen Datenschutzbeauftragten?
Ab 20 Personen, die ständig personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten (§ 38 BDSG). Unabhängig von der Mitarbeiterzahl besteht die Pflicht bei Verarbeitung besonderer Datenkategorien (z. B. Gesundheitsdaten) oder systematischer Überwachung. Mehr dazu: Datenschutzbeauftragter ab wann.
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter für ein kleines Unternehmen?
Für kleine Unternehmen mit einfacher Datenverarbeitung beginnen die Kosten bei 150 € pro Monat (1.800 € jährlich). Je nach Branche, Mitarbeiterzahl und Komplexität liegen die Kosten eines externen DSB zwischen 150 und 500 € monatlich. Im Vergleich zu einem internen DSB sparen Sie bis zu 90 %.
Kann mein Geschäftsführer gleichzeitig Datenschutzbeauftragter sein?
Nein. Geschäftsführer, Personalleiter, IT-Leiter und Marketing-Verantwortliche dürfen nicht als DSB bestellt werden, da hier ein Interessenkonflikt besteht (Art. 38 Abs. 6 DSGVO). Das ist einer der häufigsten Gründe, warum kleine Unternehmen auf einen externen Datenschutzbeauftragten zurückgreifen.
Wie schnell kann ein externer DSB bei meinem Unternehmen starten?
Nach der Erstberatung kann die Zusammenarbeit in der Regel innerhalb einer Woche beginnen. Die vollständige Grunddokumentation (Verarbeitungsverzeichnis, Datenschutzerklärung, AVV) steht für kleine Unternehmen meist nach 4–6 Wochen.
Müssen auch Einzelunternehmer die DSGVO einhalten?
Ja, uneingeschränkt. Die DSGVO für kleine Unternehmen gilt für jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet – auch für Freiberufler, Einzelunternehmer und Selbstständige. Ob Kundenkontakte im CRM, Rechnungsadressen oder Newsletter-Abonnenten: All das sind personenbezogene Daten.
Was passiert, wenn ich keinen DSB bestelle, obwohl ich müsste?
Die Nichtbestellung eines Datenschutzbeauftragten ist ein bußgeldbewehrter Verstoß (Art. 83 Abs. 4 DSGVO). Die Aufsichtsbehörde kann ein Bußgeld von bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des Jahresumsatzes verhängen. In der Praxis liegen die Bußgelder für KMU im vier- bis fünfstelligen Bereich.
Muss der externe DSB vor Ort sein oder geht das auch remote?
Beides ist möglich. Gerade für kleine Unternehmen ist eine Remote-Betreuung effizient und kostengünstig. Für die Bestandsaufnahme, Schulungen und Audits empfehlen wir mindestens einen Vor-Ort-Termin pro Jahr. Als bundesweit tätiger Dienstleister sind wir flexibel – ob bundesweit vor Ort oder remote oder per Videocall.
Kann ich den externen DSB wechseln, wenn ich unzufrieden bin?
Ja. Anders als bei einem internen DSB gibt es beim externen Datenschutzbeauftragten keinen besonderen Kündigungsschutz. Sie können den Vertrag mit den vereinbarten Fristen kündigen. Alle Dokumentationen und Unterlagen erhalten Sie selbstverständlich vollständig zurück.
Brauche ich als Verein einen Datenschutzbeauftragten?
Wenn Ihr Verein mindestens 20 Personen beschäftigt, die personenbezogene Daten verarbeiten, oder besondere Datenkategorien verarbeitet (z. B. Gesundheitsdaten im Sportverein), dann ja. Auch ohne formale Pflicht ist ein DSB für Vereine empfehlenswert, da die ehrenamtliche Vereinsführung die DSGVO-Anforderungen oft nicht vollständig überblickt.
Welche Unterlagen muss ich für die Erstberatung vorbereiten?
Idealerweise eine Liste Ihrer genutzten Software und Cloud-Dienste, die Anzahl Ihrer Mitarbeiter, eine Übersicht Ihrer Kundenkontakte (Größenordnung) und eventuell bereits vorhandene Datenschutz-Dokumente. Aber keine Sorge: Auch wenn Sie noch gar nichts haben, starten wir gern bei null.
Warum DATUREX GmbH als Ihr externer Datenschutzbeauftragter?
Die DATUREX GmbH ist Ihr Spezialist für Datenschutz in kleinen Unternehmen. Wir verstehen, dass KMU andere Anforderungen haben als Konzerne. Deshalb bieten wir:
- Faire, transparente Preise: Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Sie zahlen nur, was Sie wirklich brauchen.
- Praxisnahe Beratung: Wir erklären Datenschutz so, dass jeder Mitarbeiter es versteht – ohne Juristendeutsch.
- Persönlicher Ansprechpartner: Sie haben einen festen Berater, der Ihr Unternehmen kennt.
- Bundesweit vor Ort: Wir betreuen Unternehmen deutschlandweit – ob in Leipzig, München, Hamburg, Berlin oder im ländlichen Raum.
- Branchenerfahrung: Von der Arztpraxis über den Handwerksbetrieb bis zum Online-Shop – wir kennen die datenschutzrechtlichen Besonderheiten Ihrer Branche.
- Schnelle Reaktionszeiten: Datenpanne am Freitagnachmittag? Wir sind erreichbar, wenn Sie uns brauchen.
Jetzt kostenlose Erstberatung vereinbaren
Sie möchten wissen, ob und welches Paket für Ihr kleines Unternehmen das richtige ist? Nutzen Sie unsere kostenlose und unverbindliche Erstberatung. In 30 Minuten klären wir Ihren individuellen Bedarf.
So erreichen Sie uns:
- Telefon: 0351 / 160 639 39
- Online-Anfrage: Formular zur Anfrage
- Persönlich: Kontaktseite
DATUREX GmbH – Ihr externer Datenschutzbeauftragter für kleine Unternehmen in Deutschland. Professioneller Datenschutz, fair kalkuliert, persönlich betreut. Wir machen DSGVO-Compliance auch für kleine Firmen bezahlbar.
DSB für kleine Unternehmen?
Zertifizierte Datenschutzexperten. DATUREX GmbH, Dresden.
Telefon: 0351 / 795 935 13 | E-Mail: kontakt@daturex.de