Richtiges Handeln bei Datenpannen

Wie Sie Datenpannen verhindern!

Der Verlust von sensiblen Informationen von Kunden, Geschäftspartnern oder auch Mitarbeitern kann dem Unternehmen teuer zu stehen kommen. Wenn Sie denken, dass nur Bußgelder in Betracht kommen, irren Sie sich. Eine Datenpanne lässt sich selten verheimlichen und kann neben hohen Bußgeldern einen gravierenden Imageverlust bedeuten.

Was ist eine Datenpanne

Nach Art- 4 DSGVO liegt eine Datenpanne vor, wenn es zu einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten kommt. Dazu zählen der Verlust, die Zerstörung und die unberechtigte, öffentliche Herausgabe der Informationen.

Richtig verhalten

Sie sind bei einer Datenpanne zur umgehenden Meldung verpflichtet. Innerhalb von 72 Stunden, nach bekannt werden. Die nötigen Informationen wie beispielsweise die Ursache und der Zeitpunkt des Vorfalls und Namen sind bei der zuständigen Aufsichtsbehörde anzugeben. Dazu zählen auch die Kontaktdaten Datenschutzbeauftragten, Anzahl der Betroffenen oder der Hinweis auf mögliche Folgen.

Richtige Dokumentation

Ist es einmal passiert, sollten Sie neben der Meldung an die zuständige Aufsichtsbehörde einen umfassenden Bericht anfertigen. In diesem sollte festgehalten werden wer und wann gemeldet hat, welche Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden oder welche Meldungen wohin gemacht wurden.

Auf der sicheren Seite

Der Umgang mit Daten aller Art kann zu viel Verwirrung sorgen. Datenpannen können jederzeit und in jedem Umfang geschehen. Ab diesem Moment kommt es auf das richtige Handeln an. Nicht jeder kennt die genauen Vorschriften. Befassen Sie sich nicht erst damit, wenn das Unglück in vollem Gange ist, sondern informieren Sie sich schon jetzt über die Konsequenzen eines Datenverlustes. Ratsam ist in jeder Hinsicht einen fachkundigen, zuverlässigen und zugelassenen Datenschutzbeauftragten zu Rate zu ziehen. Das spart Zeit, Nerven und letztendlich eine Menge Geld.

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