Familienleben in der Öffentlichkeit, Gefahr für Ihre Kinder

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Sie sitzen Sonntagabend gemütlich auf der Couch, klicken sich durch Ihr Handy und unzählige Statusbilder überschwemmen Sie. Fast jede Statusnachricht zeigt uns ein anderes Bild. Die dreijährige Tochter des Nachbarn beim Eis essen oder die Oma mit Ihrem Enkel beim Blumen pflücken.

Ein bisschen Privatsphäre

Natürlich sind die betreffenden Personen unendlich stolz auf ihren Nachwuchs. Dennoch sollte man die Privatsphäre nicht aus dem Auge verlieren. Jeder weiß, was einmal im Netz ist, lässt sich schwer wieder löschen.

Apps, Medien und Co.

Werden im engen Angehörigenkreis Fotos für den privaten Gebrauch gemacht, kommt das Bundesdatenschutzgesetz natürlich nicht zur Anwendung. Wer Inhalte allerdings bei Facebook, WhatsApp oder anderen Seiten einbringt, sollte sich bewusst darüber sein, dass private Bilder schnell zu öffentlichen Bilder werden können.

Durch liken oder teilen können private Informationen schnell in die Hände Dritter gelangen. Diese sind noch nach vielen Jahren im Internet auffindbar.

Wenn Sie denken, das Löschen eines Bildes verhindert weitere Unannehmlichkeiten, liegen Sie falsch. Denn eins ist fakt, Bilder können in kurzer Zeit heruntergeladen oder abfotografiert werden.

Das private Umfeld ist meistens frei von rechtlichen Kriterien. Dennoch sollten Sie beim nächsten Upload eines Fotos genau überlegen, ob dieser zwingend notwendig ist. Sind die Momente mit unseren Liebsten für das Internet und somit auch für die Öffentlichkeit bestimmt oder hauptsächlich für unsere Herzen und Erinnerungen. Vielleicht aber auch für das gute alte Fotoalbum zum umblättern.

Tipp:

Werden Sie doch einmal kreativ und zaubern Sie Bilderrahmen, Fotoalben oder Fotokisten aus den verschiedensten Werkstoffen der Natur. Nehmen Sie sich gleich den Nachmittag frei und fahren oder gehen mit Ihrer Familie ins Grüne. So finden Sie mit Sicherheit ausreichend schöne Kulissen und passende Werkstoffe für Bilder und eine anschließende Bastelei.

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