WhatsApp, Datenschutzkonform? Vorsicht, vor unbemerkten Datenfluss

WhatsApp, Datenschutzkonform? Vorsicht, vor unbemerkten Datenfluss

WhatsApp, Datenschutzkonform?

WhatsApp, jeder kennt es, die meisten haben und nutzen es. Vom einfachen Smiley bis hin zur Terminvereinbarung mit unseren Kunden. Ja sogar Bilder, Videos und Standortdaten lassen sich schnell versenden. Wir haben die Möglichkeit einen Gruppenchat zu erstellen und alle Kollegen gleichzeitig über das neue Projekt zu informieren. Schnell, einfach, aber sicher? Können wir WhatApp mit ruhigen Gewissen nutzen?

Vorsicht, vor unbemerkten Datenfluss

Wer die App bereits heruntergeladen hat, weiß das wir vor der Installation diverse Einverständnisse geben, zum Beispiel der Zugriff auf unser Adressbuch. Kontaktdaten werden mit der App verknüpft, um schnell mit Freunden in Verbindung zu treten. Die Freunde die die App ebenfalls nutzen, werden uns mit bunten Profilbildern, Sprüchen und der Telefonnummer angezeigt. Aber was ist mit den Leuten, die kein WhatsApp nutzen möchten? Da WhatsApp auf alle Kontaktdaten im Telefonbuch zugreifen kann, ist es wohl schwierig diese zu schützen. Außer man hat kein WhatsApp.

Ansonsten werden diese Daten verwendet und wir können die sogar einladen, die App ebenfalls zu benutzen.

Werden die Daten irgendwann gelöscht?

Die Möglichkeit das die gesamten Daten die über diese App gelaufen sind jemals komplett gelöscht werden, ist vielleicht gar nicht gegeben. Wir können uns lediglich auf die Aussagen der App selbst stützen. Diese besagen, dass WhatsApp die Daten durch einen eigenen Kundenservice nach spätestens 30 Tagen löschen lässt. An Dritte werden Daten nicht weitergegeben. Da aber Facebook ebenso mit WhatsApp verknüpft ist, muss man der Datenweitergabe separat und eigenständig widersprechen.

WhatsApp ist übersichtlich gestaltet und jeder hat die Möglichkeit persönliche Einstellungen zu tätigen. Wir können Benutzer ausschließen, blockieren oder unser Profilbild ausblenden.

Tipp:

Achten Sie dennoch darauf, welche Daten bei WhatsApp weitergeschickt werden. Eine private Nutzung ist auf jeden Fall in Ordnung, aber gewerblich sollte dies gut durchdacht werden.

 

 

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